Seiltanz

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Boquete / Vulkan Barú

Um 8 Uhr ging unser Bus von Santa Catalina nach Sona. Dort ging es um kurz nach elf weiter nach Santiago. Hier mussten wir erstmal den anderen Busterminal suchen. Was erstmal gar nicht so einfach war. Ca. 4 1/2h hat die Fahrt nach David gedauert. Und von dort ging dann der Bus nach Boquete. Angekommen sind wir dann also erst am frühen Abend. Im Hostel Mamallena haben wir schließlich ein Privatzimmer zu Dormpreisen bekommen. Das Hostel hat eine große Küche, 3 oder 4 PC’s, Garten. Romero (24h Supermarkt ist um die Ecke)
Am nächsten Tag haben wir uns erst einmal Boquete und Umgebung angesehen. Allerdings mussten wir feststellen das es gar nicht soviel zu sehen gibt. Nachmittags waren wir an den Hot Springs (ca. 3/4h entfernt), die ja eigentlich ganz nett sind aber bei 33° Aussentemperatur nicht unbedingt nötig. So haben wir eigentlich mehr Zeit am und im kalten Fluss verbracht.

Radrennen:

Fluss zur Trockenzeit:

(Ein) Hot Springs:

Freches Äffchen an den Hot Springs:

Vulkan Barú
Für die nächsten zwei Tage war gutes Wetter vorausgesagt, und so sind wir um ca. 11 Uhr in Boquete aufgebrochen um den höchsten Berg Panama’s zu besteigen. Das Taxi hat uns ca. 1,5km vor dem Nationalparkeingang aussteigen lassen. Und jetzt hieß es für die nächsten 6 (oder auch mehr) Stunden bergauf gehen. Nichts mit flachen Stücken zwischendurch, einfach nur bergauf. Für meine sportlichen Begleiter überhaupt kein Problem, haben sie locker flockig noch Proviant und Kleidung getragen während ich unser kleines Zelt als Gepäck nahm. Achso, Geld gekostet hat der ganze Spaß auch noch. Immerhin hat uns der Wärter die Übernachtungskosten im Park erlassen 😉
Irgendwann, unzählige Blasen später, waren wir schließlich oben. Naja, nicht ganz. Der Gipfel selbst war nochmal ca 1,5km entfernt. Allerdings hat es schon angefangen zu dämmern, sodass wir lieber das Zelt aufgebaut und Holz gesammelt haben. Die Jungs haben schön Feuer gemacht und gekocht während ich versucht habe in 3 Schlafsäcken irgendwie warm zu werden. Hat sich angefühlt wie 0°, wieviel Grad es aber tatsächlich hatte, kann ich nicht sagen. Nach einer kurzen eher unangenehmen Nacht sind wir um 05:30 Uhr dann zum Gipfel gelaufen und somit auf den 3.475 Höhenmetern angekommen. Oben waren dann noch zwei andere ‚Gruppen‘, die nachts losgelaufen sind. Vorstellen will ich mir das lieber gar nicht so genau.
Nachdem die Sonne aufgegangen war, haben wir alles abgebaut und sind die 14km wieder runter gelaufen. Nicht so anstrengend wie hochzulaufen, aber wer zu kleine Schuhe anhat, findet es bestimmt genauso wenig lustig wie ich. Ich habe heute (3 Wochen später) noch immer blaue Zehen 🙂
Mein Fazit: Der Sonnenaufgang (und die Aussicht) war wirklich sehr nett, aber das nächste Mal verzichte ich dankend. Für alle die gerne steile Wanderungen unternehmen, nur hin mit euch 😉
Vom Vulkan sieht man eigentlich nichts, auf dem Weg nach oben einen alten Krater. Aber da gibt es eigentlich nicht viel zu sehen. Wie eigentlich auf dem ganzen Weg.

Beginning:

Abenddämmerung:

Der frühe Vogel fängt den Wurm,..:

Ein bisschen höher geht’s immer:

Endlich ganz oben:

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