Seiltanz

Explore. Dream. Dive.

Tortuguero

Von Limón aus ging es über Guapiles und Cariari bis nach La Pavona. Von dort aus gehen die Boote nach Tortuguero. Auf der Hinfahrt haben wir auch schon einen kurzen Blick auf ein Krokodil erhaschen können.

Als Unterkunft haben wir uns El Icaco ausgesucht. Die Preise auf der Homepage kann man aber eigentlich nicht ernst nehmen. Wir haben einen Bruchteil davon bezahlt. Immer schön handeln 🙂 Die Zimmer waren ganz nett, das Bad relativ klein. Dafür direkt am Meer gelegen, große Küche, Hängematten und jedes Zimmer mit abgetrennter Terrasse.

Am nächsten Morgen ging es mit einem Bekannten von Kuluch Tours auf eine (unmotorisierte) Bootstour. Abfahrt war kurz vor sechs am Morgen. Wir hatten zwei Kaimane, Leguane, einen faulen Jesus Christ Lizard und etliche Vögel. Affen haben wir leider nur gehört. Unser ‚Guide‘ hatte wirklich super Augen – siehe z.B. das erste Bild. Zoomstufe auf Anschlag und er hat ihn mit bloßem Auge erkannt.




Nachmittags wurde dann der Tortuguero Nationalpark an Land erkundet. Einen Guide hätten wir hier eigentlich nicht gebraucht. Ein anderer Einwohner hat uns im Park auf einige (giftige) Schlangen aufmerksam gemacht. Die ‚Spider Monkeys‘ haben wir selbst entdeckt 😉 Auf dem Rückweg über den Strand haben wir die etlichen ‚Eiablagegruben‘ der Schildkröten gesehen. Auch Eierschalen waren noch da, aber die kleinen Schildkröten leider schon alle geschlüpft. Zur Ablage- und Schlüpfzeiten ist in Tortuguero wohl die Hölle los. Irgendwann will ich auch Schildkröten schlüpfen sehen, aber dann nicht mit hunderten von Menschen zusammen 😉




Am nächsten Tag sind wir haben wir den höchsten Berg Tortugueros erklummen. Ganze 119 Höhenmeter! Vom Cerro Tortuguero hat man einen super Blick über die Gegend. Von Meer über Lagune bis zum Rio Tortuguero.

Auf dem Hinweg haben wir zwei wunderschöne Tucane gesehen. Bis jetzt hatten wir das Vergnügen nur in der Tierauffangstation und einmal in Manzanillo, allerdings in sehr weiter Entfernung. Tucane sind einfach wunderschöne Tiere!
Der berühmt-berüchtigte Pfeilgiftfrosch hat sich leider nicht sehen lassen. Leider haben wir unser Boot zurück ins Dorf verpasst. Wir wurden schließlich von einem Fischer in einem Schweizer-Käse-Boot an die richtige Uferseite gebracht und sind dann einige km zurückgelaufen.


Nach 3 Tagen Tortuguero ging es am nächsten Tag zurück nach La Pavona. Unterwegs musste einmal das Boot gewechselt werden, da unseres einfach nicht mehr wollte. Und das Ersatzboot war, sagen wir es so, etwas langsam. Immerhin konnte ich deswegen einen kurzen Schnappschuss von einem Krokodil sichern.

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