Seiltanz

Explore. Dream. Dive.

Oh, i know a short track!

Legt man in wenigen Tagen einige Kilometer zurück, versucht man natürlich immer die kürzeste Route zu erwischen.
Hilfreich ist dabei natürlich ein mobiles Telefon von dem man geleitet wird. Aber halt, wieso fährt er jetzt geradeaus? Bieg da rechts ab, das ist ne Abkürzung. Gesagt – getan.
Langsam wundert man sich vielleicht über die Begebenheit der Straße und sieht lieber erstmal nach wie es hinter dem Hügel aussieht…

Was vielleicht gar keine schlechte Idee war, sieht man sich den Fluss und das Gelände dahinter an 🙂

Aber natürlich ist es toll, so entdeckt man Orte mit den wundervollen Namen wie Knocknairarabana oder Knockantooren. Die standen auf meiner Zu-Bereisen-Liste eh ganz weit oben.
Die nächste Abkürzung stellte sich als einspuriger Schotterweg heraus, der uns kilometerlang durch eine Berglandschaft führen sollte. Häuser oder Menschen hatten wir schon lange nicht mehr gesehen, also vor uns 3 Wanderer auftauchten. Brav mit Regenjacke, Rucksack und Wanderlatschen – wenn eins klar war, dann dass das Deutsche sind. Mitten in der Pampa im Nirgendwo, aber wir Deutschen sind halt einfach überall.

Selbst die Schafe schauten uns schief an und hatten eine klare Message:

Das Lachen blieb uns dann aber ein bisschen im Hals stecken als uns tatsächlich ein Auto entgegenkam. Wie gesagt – einspurig! Für uns war klar, wir werden hier nicht rückwärts fahren. Die Insassen des anderen Autos schienen diese Strecke aber nicht das erste Mal zu fahren und sind hunderte Meter rückwärts gefahren. Oh man, das wäre mal nichts für mich gewesen. Der Ausblick dagegen schon:


Leider kommt es auf dem Bild nicht so gut rüber, aber vorne am Felsen ging es sehr steil runter – aber Schafe haben einfach keine Angst 😉

Aber am Ende sind wir doch überall wohlbehalten angekommen.
Habt ihr auch ein paar nette Abkürzungs- oder Oops, verfahren Geschichten? 🙂

3 Discussions on
“Oh, i know a short track!”
  • Das klingt ja echt abenteuerlich! Uns ist mal mitten in Antwerpen das Navi ausgegangen und da standen wir nun… Wir sind dann anhand einer kleinen Karte, die aber nicht viel hergab, durch die Stadt geirrt, um die Autobahn zu finden. War gar nicht einfach, aber wir haben es geschafft. 🙂

    Liebe Grüße
    Jessi

  • Oh ja das kenne ich gut. Besonders „schlimm“ war es damals auf Kreta, als wir der Meinung waren die in der Landkarte als „Fahrweg“ markierte Straße doch viel kürzer sei und bestimmt viel hübscher als die „große rote“…. Letztendlich fuhren wir auf einer Schotterpiste von 2 Metern breite mit steilem Abhang an der einen und Felsen an der anderen Seite 😉 Abenteuer pur! *g*
    Liebe Grüße, ana

Hinterlasse ein Kommentar