Seiltanz

Explore. Dream. Dive.

No Bahamas Cruise

Willkommen an Bord der Majesty of the Seas!
Und hier die Ankündigung das wir zwar tagelang auf dem Meer rumschippern werden, aber sie trotzdem nichts von den Bahamas sehen werden.

Nagut, ganz so lief das natürlich nicht ab, aber im Grunde lief es darauf hinaus. Im großen Hafengebäude der ‚Royal Caribbean‘ wurde man nach der Sicherheitsschleuse zum Check-In geleitet. Dort bekommt man seinen Sea Pass und einen Zettel in die Hand gedrückt, da geht’s zum Schiff – Viel Spaß.
Erst in unserer ‚Kajüte‘ angekommen, haben wir den Zettel richtig gelesen.
Aufgrund des aufziehenden Tropensturms Isaac können wir morgen die Reedereieigene Insel CocoCay nicht anfahren, wir werden stattdessen in Nassau anlegen. Wir wussten ja, das sowas passieren konnte aber aber ach menno! Wer mag, kann CocoCay googeln – ich bringe es gerade nicht über’s Herz. Habe ich mich doch schon am Barefoot Beach liegen sehen. Nach den ersten Frust-Minuten hab ich mir gedacht, Nassau ist immer noch besser als ein Seetag.

Also haben wir erstmal das Schiff erkundigt, da geht schonmal einige Zeit drauf. Es ist einfach riesig! Im Pool geplantscht, Cocktails im Whirlpool geschlürft und am Abend sehr lecker gegessen. Am nächsten Morgen habe ich mich noch vor 7 wecken lassen – schließlich wollte ich doch möglichst viel von Nassau sehen – da kam schon die Durchsage von unserem Captain… Tropensturm Isaac hat inzwischen Hurrikanstärke erreicht und deshalb werden wir auch nicht in Nassau anlegen können… danach war klar: Die Sache ist gegessen. Schließlich kamen die Ausläufer von Isaac erst am nächsten Tag auf die Bahamas zu.. Ich brauche ja nicht viel dazu sagen wie toll ich das fand oder? 😉

Aber:
Hello, here is your Cruise Director Dave. We have soooo many activities on board. Come and join us.
Hätte ich seine Durchsage nochmal einfach öfter ertragen müssen, ich glaube ich wäre über Bord gegangen – und zwar frewillig. 😉
Aber schlussendlich haben wir doch ziemlich viel mitgemacht… Basketball spielen, Kletterwand bezwingen, betrunkene Amis im Pool beobachten, drei Stunden lang im Whirlpool sitzen, über Quest Shows lachen und unglaublich viel Essen! Was soll ich sagen, nein uns ging’s nicht gerade schlecht. Aber hätte ich einen All-Inklusive Urlaub haben wollen hätte ich einen gebucht. Und dann wären wenigstens die Cocktails for free gewesen 🙂
Und eins kann man sagen, wir waren in Sicherheit. Und das ist schlussendlich ja doch immer das Wichtigste. Leider kamen wir dann nicht planmäßig Montagmorgen um 7 in Miami an, sondern waren erst um 18 Uhr wieder auf dem Festland. Und wir hatten natürlich bei der einzigen Autovermietung gebucht die schon um 17 Uhr schließt. Ab Sonntag Nachmittag war auf dem Schiff auch eine gewisse Unruhe zu spüren, viele würden Flüge verpassen oder die Flüge wurden gestrichen. Andere machten sich Sorgen um ihre Häuser. Die Crew war auf jeden Fall immer super nett und hat versucht zu helfen wo es ging, Internet und Telefonate waren for free..

Das war übrigens unser Schiff. Ich musste das Bild von der Royal Caribbean Seite klauen, denn beim einchecken dachte ich noch, ich werde es noch öfter von aussen sehen 😉

Und noch ein paar Eindrücke von unseren 3 Tagen auf der Majesty of the Seas.



Ein bisschen Sport auf dem offenen Meer..






Hello Isaac.


Man hat übrigens nur auf dem obersten Deck den Sturm richtig gemerkt, der Pool ist total geschützt.

Die Schiffsroute… wir waren so nah 🙂

Liebe Bahamas, ich hoffe wir sehen uns dennoch irgendwann 🙂

5 Discussions on
“No Bahamas Cruise”
  • Ohmaaaaan, wie ärgerlich!! Ich finde, Du nimmst es noch sehr tapfer, ich bin bei sowas – öhm – gelinde gesagt: unflexibel. Ich hätte mir vor Wut schreiend vermutlich die ganze Zeit in der Kabine eingeschlossen (die übrigens hübscher ist als alle, die ich bisher besuchen durfte). 🙂 Die Kletterwand hätte vielleicht noch einiges rausgerissen – ein bisschen Kletterablenkung auf einem vielleicht etwas schaukelndem Schiff ist ja auch nicht zu verachten. Aber trotzdem, das tut mir echt total leid für Euch. Und auch der Crew, die hatten es bestimmt auch nicht leicht mit alle den enttäuschten Passagieren.
    Und jetzt bitte: Wieder alles nach Plan inklusive ohne Isaac! 🙂
    LG /inka

  • Ojee, ich bin auch total beeindruckt wie gelassen du damit umgegangen bist. Ich glaube ich hätte mir vor lauter Wut selbst den ganzen Urlaub vermiest… Aber ich nehme mir mal ein gutes Beispiel an dir, wenn man wieder auf Reisen alles nicht ganz so läuft wie ich geplant hatte…das gehört wohl anscheinend manchmal einfach dazu 😉

    Liebe Grüße, Jana

  • Ich find’s toll wie tapfer ihr das hingenommen habt. Und recht hast du, man sollte sich seinen Urlaub dadurch nicht vermiesen lassen. Und so eine Kreuzfahrt hat ja auch was für sich. 😉 Ich liebe Kreuzfahrten. 😉

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