Seiltanz

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Kleine Reib’n mit dem Schneibstein und dessen Bewohner

Anfang August besuchte ich ein Wochenende Freunde in Berchtesgaden. Ich hätte nichts dagegen gehabt, die Tage bei strahlendem Sonnenschein in ihrem Garten mit Blick auf den Watzmann zu verbringen. Aber so einfach wird es mir nicht gemacht und es wurde eine Wanderung ausgesucht. Als ich mir die Beschreibung der ‚Kleine Reibn‘ (kleine Runde) durchgelesen hatte, war mir schon klar dass das für mich ein langer Tag wird. Und ich sollte Recht behalten. Wer Zeugen befragen möchte, mein Muskelkater der Folgetage übernimmt das bestimmt gerne.

Aber der Muskelkater gehört irgendwie dazu, dann weiß man was man geleistet hat 🙂 Der Tour war wirklich klasse. Wir hatten strahlenden Sonnenschein, vllt. war es ein klein bisschen zu heiß. Eine gute Beschreibung der Tour findet ihr hier.

Die ersten Kilometer ging es ziemlich gach bergauf, deswegen blieb die Kamera im Rucksack und wurde nur in den Verschnaufpausen hervorgeholt. Hier haben wir den ersten Knotenpunkt – das Stahlhaus – schon hinter uns gelassen.WegzwischenStahlhausundSchneibstein.jpg Wunderschön anzusehen war alle die grünen Wiesen mit dem bunt gemixten Wildblumen.Wildblumenwiese.jpg Eine weitere Pause musste ich hier einlegen. Natürlich nur um ein Bild zu machen – was denkt ihr denn? 🙂BlaueBerge.jpgUnd zack waren die ersten Stunden (ca. 3) um und wir hatten den Gipfel des Schneibsteins erreicht. Das heißt die meisten Höhenmeter hatten wir hinter uns, die kleine Runde ging aber noch weiter 😉GipfelkreuzeSchneibstein.jpg Der Ausblick auf das Steinerne Meer vom Gipfel. Steinernes Meer.jpg Nach einer kurzen Brotzeit ging es auch schon weiter. Kurz unterm Gipfel bin ich auf einen anderen Wanderer aufmerksam geworden. Er hatte tatsächlich Gämse entdeckt. Dass es die dort geben soll, wusste ich schon. Aber was hätte ich nicht schon alles sehen sollen während Wanderungen 😉 Egal – ein wenig abseits des Weges im Berghang standen sie tatsächlich. Mein Zoomobjektiv hatte ich nicht mitgenommen, aber ein paar Bilder habe ich natürlich trotzdem aufgenommen. Als immer mehr Wanderer auf sie aufmerksam wurden, haben sie sich aber schließlich verzogen und wir haben unseren Weg fortgesetzt. Gämse.jpgGämseSchneibstein.jpgGemse.jpgGemseSchneibstein.jpg Trotz der Hitze gab es noch ein paar kleine Schneefelder.SchneeresteWegSeeleinsee.jpg Nach ein paar angenehm zu laufenden Kilometern haben wir schließlich den Seeleinsee erreicht. Ich habe übrigens immer Seele-in-See gedacht. Aber gut, Seelein-see geht natürlich auch. Auf jeden Fall ein herrlicher Bergsee. Zum Baden war er mir dann aber doch zu kalt. Seeleinsee.jpgSeeleinsee1.jpgKleineReibnSeeleinsee.jpg Noch einige Kilometer bergab, und dann zurück ins Auto. Wir haben dann doch 10 Stunden für die Tour gebraucht. Aber mit den unterschiedlichen (auch längeren) Pausen vergeht die Zeit einfach wie im Fluge. Am Abend ging es dann noch auf’s Marktfest, um dann wie ein Stein zu schlafen 🙂

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