Seiltanz

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In der Wildnis Zambias – South Luangwa National Park

Vor der Reise hatte ich mich irgendwie noch nicht mit Zambia auseinander gesetzt gehabt. Immerhin ein Visum hatte ich beantragt und das klappte wirklich problemlos. Aber dass dort z.B. 72 verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen werden, war mir absolut neu. Und wer hätte gedacht, dass ich dort nach dem touristischen Livingstone noch soviel Wildnis erleben darf?

Die Victoria Fälle in der Trockenzeit

Für ganze drei Nächte schlugen wir unser Zelt auf einem Campingplatz nahe Livingstone auf. Die Victoria Fälle sind im Oktober nicht das große Highlight, wie etwa im März eines Jahres. Daher sind mir eher die frech-aggressiven Paviane in Erinnerung geblieben als tosende Wassermassen. In Livingstone werden euch die unterschiedlichsten Abenteuer angeboten – Rafting auf dem Sambesi, Microlight-Flug über die Wasserfälle oder Baden im Devils Pool. Leider sind die Preise mehr als gesalzen, weswegen ich mich dort eher zurückhielt und dafür fast von einer Kokosnuss erschlagen wurde. (So ein Campingplatz ist wirklich gefährlich ;-))

Das Wildlife-Camp

Diesen wunderbaren Campingplatz kann ich nur jedem ans Herz legen – Afrika pur. Beim Abendessen besuchte uns ein Elefant und hat mal geprüft, was wir da so treiben. Holst du dir abends noch einen Cocktail am Pool kann es passieren, dass dir ein Nilpferd entgegen kommt. Und wer weiß, was nachts um dein Zelt rumschleicht? 🙂 Natürlich gibt es auf dem Gelände auch Ranger, die auf die Gäste bzw. die Tiere Acht geben. Aber das Gefühl mitten in der Wildnis zu sein, kann dir keiner nehmen. Als unser Guide uns am nächsten Morgen für eine Safari abholte, mussten wir erst einmal wieder aussteigen. Denn am Wasserloch, das sich übrigens vllt. 20 Meter vom Zelt entfernt befindet, hat sich eine Elefantenherde eingefunden um ihren Durst zu stillen.

Der South Luangwa National Park

Die nächsten Stunden, die wir im South Luangwa National Park verbrachten, hatten wir so viele tolle Tiersichtungen. Würde ich nicht immer alles mit meiner Kamera festhalten, wer weiß ob ich mich noch an alle Tiere erinnern könnte 😉 Schon am Eingang des Parks ‚begrüßten‘ uns mehr als hundert Nilpferde, die faul im Fluss lagen. Viele Elefanten, Giraffen und auch Löwen versüßten uns den frühen Tag.

Babyzeit im Tierreich

Und dann gab es auch noch viele frischgebackene Familien zu entdecken. Was will man mehr?
Wer nicht weiß, wie diese kleine Wesen genau entstehen – hier eine bildliche Anleitung 😀

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