Seiltanz

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Osttirol – Ein Wochenende im Winterwunderland

Unser erstes Wochenende im Jahr 2018 verbrachten wir im verschneiten Osttirol. Obwohl wir schon unzählige Male in Österreich waren, ist Osttirol bisher ein unberührter Fleck gewesen. Im Virgental wollten wir das nun ändern.

Mit den Schneeschuhen entlang des Nationalparks Hohe Tauern

Frischer Neuschnee und ein tiefblauer Himmel warteten oberhalb von Virgen in Obermauern auf uns. Ideale Voraussetzungen für eine Schneeschuhwanderung. Leider herrschte hohe Lawinengefahr und so wich unsere Nationalpark-Rangerin Maria auf eine Route am Rande des Nationalparkes aus. Der Schönheit der Natur und dem Panoramablick übers Virgental konnte das aber nichts anhaben. Und so bekamen wir auch gleich noch eine kleine Einführung in die Funktionen eines Lawinenpiepsers. Wieder was fürs Leben gelernt!

Dank der guten Ausrüstung unserer Rangerin mussten wir auch nicht auf die Wildtierbeobachtung verzichten. Mit mehr als gekonntem Blick entdeckte sie für uns an verschiedenen Berghängen Gämse im Schnee. Ich konnte sie dann mit 60facher Vergrößerung im Spektiv schließlich auch entdecken ;-) Auch ein Mäusebussard zog über uns seine Runden.

Nachdem wir einen kleinen Einblick in die Geschichte des Hohe Tauern NP bekommen haben, erzählte Maria auch von der Wiedereinbürgerung der Bartgeier in der Region. Auch wenn wir keines dieser wirklich großen Tiere zu sehen bekommen haben, macht es mir seitdem trotzdem Spaß die Geier hin und wieder online zu verfolgen.

Einfach zu finden: weitere schöne Momente im Virgental

Nach einer kleinen Pause entschieden wir uns am Nachmittag dazu, die Schneeschuhe liegen zu lassen und sind zur Burgruine Rabenstein gelaufen. Ich finde es immer toll, wenn solche Gemäuer einfach öffentlich zugänglich sind und so bewegten wir uns ganz alleine durch die alten Mauern. Als i-Tüpfelchen gibt es von dort oben noch einen tollen Blick über Virgen und die benachbarten Gemeinden. Ganz gemütlich verbrachten wir unsere Nächte im Stoanahof. Morgens gab es ein tolles Frühstück mit allerlei Selbstgemachten und abends geben Monika und Sebastian nach getaner Arbeit im Stall gerne einen Schnaps aus. Wer also eine familiäre Unterkunft im Virgental sucht, ist am Stoanahof gut aufgehoben. Die Kinder (oder Reiseblogger) findet man dann auch gerne im Stall nebenan bei den kleinen Kälbern oder den Schweinen Max & Moritz! Wer für abends noch etwas Besonderes sucht – dem kann ich das Überraschungsmenü im Hotel Outside empfehlen. In ungezwungener Atmosphäre gibt es im Ortskern von Matrei im Gourmetrestaurant Inside ein Essen das eher einem Erlebnis gleicht. Da kommt ein Gang schon mal mit einem Trockeneisvulkan auf den Tisch! Es schmeckt also nicht nur, sondern auch die Präsentation ist ein Hingucker. Aber Achtung: Es kann gut sein, dass ihr den Weg in die Unterkunft nur noch rollend zurücklegen könnt :-)

Frisch gekocht: Osttiroler Schlipfkrapfen in Tassenbach

Im wundervoll restaurierten Tassenbacherhof hatten wir die Gelegenheit mit Margit original Osttiroler Schlipfkrapfen zu kochen.
Ob es um den Fuchs im Hühnerstall geht oder dass eine verunglückte Kuh mit dem Helikopter von der Alm geholt werden muss – Margits Geschichten gehören zum Tassenbacherhof wie die Schlipfkrapfen nach Osttirol. Ein Rezept zum nachkochen findet ihr hier. Und nach 15 Schlipfkrapfen bietet sich ein Spaziergang rund um den Tassenbacher Speichersee an – so ganz in weiß gehüllt ein zauberhafter Ort!Eigentlich wartete am nächsten Morgen noch eine spannende Aktivität auf uns, und zwar wollte ich mich seit mehr als 15 Jahren am Ortnerhof mal wieder in den Sattel schwingen und die traumhafte Winterlandschaft hoch zu Ross genießen. Leider machte mir ein Infekt einen Strich durch die Rechnung und wir mussten kurzfristig absagen. Auch hier einen lieben Dank an Monika vom Stoanahof die mich mit frischem Tee und einer kleiner Not-Apotheke versucht hat mich wieder aufzupäppeln.

Hinweis: Ich wurde von Österreich Werbung in Zusammenarbeit mit dem TVB Osttirol und Nationalpark Hohe Tauern auf diese Reise eingeladen. Danke für die liebe Betreuung. Meine Meinung wurde dabei nicht durch Sonnenschein, frischem Speck und Likör beeinflusst und bleiben davon unberührt!

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