Seiltanz

Explore. Dream. Dive.

La Paz und die Death Road

Vom Titicacasee brachte uns ein Bus (und eine abenteuerliche Fähre) in ca. 4h nach La Paz! Nach Ruhe und Natur ist die große Stadt eine kleine Umstellung ;-)

La Paz – die höchste Hauptstadt der Welt

Besonders spannend und immer gut für einen schönen Blick auf die Stadt ist das Seilbahnnetz El Teleférico der Stadt. Zwei der inzwischen vier Linien haben wir bei unserem Besuch ausprobiert – die rote und die gelbe Linie haben wir für nicht einmal 1€ pro Berg- und Talfahrt genießen dürfen. Eindeutig ein Must-To für euren La Paz Besuch. Um noch ein bisschen mehr von der Stadt zu sehen, machten wir mit Red Cap Walking eine kleine Stadttour für gerade mal 3$! Da kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Start ist am San Pedro Plaza – direkt nebenan ist das gleichnamige Gefängnis. Bzw. eher eine Gefängnisstadt. Neben Restaurants und Marktständen gibt es dort auch Souvenirshops. Sehr spannend.
Über verschiedene Märkte (unter anderem ein Witches-Markt) geht es zur San Francisco Kirche und dem Plaza Murrillo.

Mit dem Mountainbike auf der Death Road

Wer hat nicht schon in Dokumentationen oder Posts wie ‚die gefährlichsten Straßen der Welt‘ von der berühmten Yungas Road nähe La Paz gehört. Also wollten auch wir uns dieses Highlight nicht entgehen lassen und buchten eine Tour die uns zum Ausgangspunkt bringt.
Zu Beginn fuhren wir auf einer Asphaltstraße – es ging nur bergab und man hatte schnell gute 55km/h auf dem Tacho. Ein großer Spaß mit tollem Panorama.
Dann kamen wir zur ‚richtigen‘ Yungas Road. Inzwischen wird die Straße kaum noch für den normalen Verkehr genutzt und so ist der Ruf der Todesstraße nun schon ein bisschen veraltet. Wir sind im Nebel gestartet – was die Sache natürlich noch ein bisschen gruseliger machte. Leitplanken gibt es dort nach wie vor nicht und ich muss sagen, zu damaligen Zeiten hätte ich dort nicht unterwegs sein wollen. Hinter uns war immer der Van und warnte so Autos hinter uns damit wir nicht irgendwie abgedrängt werden konnten. Auch wenn es nur bergab ging, waren wir nach den gut 55km etwas erschöpft – schließlich ging es nur über Stock und Stein was einen ganz schön durchschütteln konnte.

Die Wahl des Touranbieters: Bis wir einen passenden Anbieter gefunden hatten, der uns zur Death Road bringt, ist einige Zeit ins Land gegangen. Entweder war die Ausrüstung veraltet oder der Anbieter dann doch etwas zu teuer. Schließlich wagten wir uns mit einem zu diesem Zeitpunkt ganz neuen Anbieter auf die Straße – AOne-Biking. Hier wussten wir immerhin, dass die Mountainbikes komplett neu waren. Im Nachgang kann ich euch die Agentur auch nur empfehlen. Die Organisation klappte 1a. Wir hatten einen Guide und einen Fahrer (der auch Bilder von uns gemacht hat) und bekamen hinterher noch ein Shirt geschenkt! ;-) Seid ihr auch schon die Camino de la Muerte entlanggesaust?

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