Seiltanz

Explore. Dream. Dive.

Mit Rad und Jeep über den Salar de Uyuni

Schon vor dem Start der Reise habe ich mich auf diese Tage gefreut – die Lagunentour von Uyuni bis nach San Pedro de Atacama in Chile. Ein recht bequemer Nachtbus brachte uns von La Paz nach Uyuni. Und von dort aus starteten wir mit Quechua Connection noch am Vormittag die Tour – am ersten Tag stand die Salzwüste Salar de Uyuni auf dem Programm.

Der Eisebahnfriedhof von Uyuni

Schon seit bald 20 Jahren stehen die vielen Lokomotiven und Wagons einsam und ohne Arbeit in der Nähe von Uyuni. In den letzten Jahren macht so gut wie jede Tour auf dem Weg in die Salar de Uyuni dort Halt und so tummeln sich auch bei unserem Besuch viele Reisende auf den alten Wagen. Ein tolles Fotomotiv gibt die Szenerie aber immer ab. In Pulacayo gibt es noch eine weniger besuchte Alternative!

Auf der Salzfläche

Nach einem Pflicht-Stop (für alle mit geführter Tour) in Colchani ging es dann endlich auf die größte Salzpfanne der Erde. Wir waren zur Trockenzeit da, also hatten wir die typische Salzkruste. Die endlose Weite habt ihr zur jeden Jahreszeit ;-)
Vom Jeep sind wir aufs klapprige Rad umgesattelt und sind so 3km bis zum Fahnenmeer geradelt. Dort gab es dann auch erstmal eine kleine Stärkung und man hatte die erste Gelegenheit ein paar spaßige Perspektivenbilder auszuprobieren. Mit dem Smartphone waren diese Bilder übrigens weit einfacher umzusetzen als mit der DSLR! Leider war die Zeit um verschiedene Sachen auszuprobieren meiner Meinung nach etwas knapp bemessen.

Kakteen mitten im Salzsee

Etwas unwirklich erscheint einem die Isla Incahuasi die sich plötzlich mitten in der weißen Leere auftut. Sie ist eine der wenigen Inseln in der Salar de Uyuni. Und sogar mit hunderten Kakteen besiedelt. Nachdem ein Obulus in der kleinen Hütte hinterlassen wurde, geht es auf einem kleinen Rundweg über die Insel die aus versteinerten Korallen besteht. Zum Abschluss gab es noch einen schönen Sonnenuntergang und noch über eine halbe Stunde Fahrt ins Nirgendwo zu unserer Unterkunft. Dort konnte man sogar einen Heizstrahler mieten – unsere Nacht war gerettet. Die Nächte entlang der Lagunenroute waren nämlich bitterkalt – also warm einpacken! :)
Im nächsten Post geht es dann zu den Lagunen auf der Lagunenroute ;-)

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