Seiltanz

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Die schönsten Orte rund um San Pedro de Atacama

Nachdem wir bereits auf der Lagunenroute die bolivianische Gegend rund um San Pedro de Atacama in Chile entdecken durften, möchte ich heute noch meine zwei Lieblingsausflüge auf der chilenischen Seite vorstellen.

Sonnenuntergang im Valle de la Luna

Eine schöne Nachmittagstour bietet sich ins Moon- und Death Valley an. Nur eine kurze Fahrt trennt euch von einer Aussicht, die wie von einem anderen Planeten erscheint. Nach einem ersten Stop im Moon Valley geht es weiter ins chilenische Death Valley, auch Valle de la Muerte genannt. Während eine andere Gruppe sich am Sandboarden probiert, rennen wir die Dünen einfach zu Fuß herunter und sammeln dabei pro Schuh ca. 4kg Sand ein ;-)
Bevor die Sonne untergeht, fahren wir nochmal zurück ins Moon Vallely. Diesmal geht es direkt durchs Tal hindurch. Auf einer Düne erleben wir den Sonnenuntergang – alles wird von der Sonne wunderbar angestrahlt und der Vulkan Licanabur ist auch wieder im Blick. Kein Wunder also, dass rund herum die Kameras wie wild knipsen.

Die Tagestour zur Salar de Tara

Am nächsten Morgen wurde ich wieder pünktlich abgeholt und die Tour ging den ganzen Tag. Gleich kurz ausserhalb von San Pedro stoppten wir bereits kurz zweimal – einmal konnten wir einen Fuchs beobachten und dann standen noch Vikunjas am Straßenrand. Da kann man natürlich nicht einfach vorbeifahren ;-)
In weiterer Entfernung konnten wir auch die ALMA Teleskope sehen, das größte und teuerste Radioteleskop auf der Erde!

Den ersten längeren Stop legten wir bei den Felsformationen von Los Monjes de la Pacana ein – eine skurille Felsansammlung mitten im Nirgendwo. Eigentlich ist die Gegend dort ein Vulkankrater, erkennen kann man das mit bloßem Auge aber nicht. Und so verlasse ich mich auf die Ausführungen des Guides ;-)

Kurz hinter den Tara Cathedrals fanden wir uns dann bei den Tara Wetlands / Salar de Tara wieder. Ob man sich gerade in Chile, Bolivien oder Argentinien befindet weiß man dabei nie so genau – aber das tut bei diesem grandiosen Anblick auch nichts zur Sache. Ein Stück des Sees war zugefroren, deswegen gab es zum Abschluss nicht mehr so viele Flamingos zu bestaunen. Zu diesem Panorama haben wir dann auch eine kleine Stärkung bekommen ;-) Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Halt an den Felsen Monjes Blancos! Die Touren habe ich schon vorab, sozusagen als letztes Highlight, bei CosmoAndino gebucht. Ich war mit der Organisation sehr zufrieden – auch wenn ich mir wie immer natürlich am liebsten eine Privattour gewünscht hätte.

Am nächsten Tag ging es für mich mit dem Bus nach Antofagasta – dort endete leider mein Abenteuer Südamerika und es ging zurück nach Deutschland :(

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